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Jede Zigarette schädigt die Gefäßwände und fördert eine Arteriosklerose. Raucher sollten sich Unterstützung holen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Maßnahmen zur Verbesserung...

...der Gefäßgesundheit

Die gestörte Mikrozirkulation anzuregen, ist das eine – ebenso wichtig ist es, den Ursachen der Störung entgegenzuwirken. Neben der konsequenten Behandlung der Grunderkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte) sollten Patienten ihren Lebensstil und ihre Ernährungsgewohnheiten überdenken und schädliche Einflüsse möglichst ausschalten. Dazu gehören unbedingt der Verzicht auf Rauchen und ggf. der Abbau von Übergewicht. Wer sich dann ausgewogen ernährt, regelmäßig bewegt und versucht, Stress abzubauen, trägt viel zum Schutz seiner Gefäße und zum Gesamterfolg der Behandlung bei.

So unterstützen Sie die Gefäßgesundheit

  • Raucher sollten unbedingt das Rauchen einstellen! Sprechen Sie ggf. mit Ihrem Arzt über die Möglichkeiten einer Rauchentwöhnung.
  • Übergewichtige Patienten sollten ihr Gewicht reduzieren und unter ärztlicher Kontrolle eine Diät machen.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen. Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind eine gute Orientierung (www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige- ernaehrung/10-regeln-der-dge/).
  • Trinken Sie nur wenig Alkohol.
  • Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag: Nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl, gehen Sie so oft wie möglich zu Fuß oder nehmen Sie das Fahrrad.
  • Treiben Sie Sport. Leichte Ausdauersportarten, z. B. Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren, sind ideal.
  • Bauen Sie Stress ab und lernen Sie zu entspannen. Sorgen Sie außerdem für ausreichend Schlaf.

...der Mikrozirkulation

Der Einfluss der Mikrozirkulation auf die beschriebenen sowie einige weitere Erkrankungen legt einen Therapieansatz nahe: die gezielte Anregung der Mikrozirkulation, um die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen zu steigern und damit den Stoffaustausch zwischen Blut und Zellen zu verbessern.

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Die Mikrozirkulation lässt sich gezielt anregen. Dieser Behandlungsansatz gewinnt, als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung vieler Erkrankungen und zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, zunehmend an Bedeutung.

Der Blutfluss in den größeren Gefäßen kann zum Teil mit Hilfe von Medikamenten reguliert werden, die über Nervenreize und chemische Signale die Weit- und Engstellung der Gefäße beeinflussen. Mikrogefäßen fehlen die Rezeptoren, um diese Signale zu empfangen. Daher lassen sich die periodischen Gefäßwandbewegungen der kleinkalibrigen Arteriolenabschnitte medikamentös nicht steuern. Sie können jedoch über lokale mechanische Reize mit Hilfe der Physikalischen Gefäßtherapie angeregt werden.

Physikalische Gefäßtherapie

Die Physikalische Gefäßtherapie ist eine biorhythmische Stimulation der Gefäße. Man benötigt dafür ein spezielles, zertifiziertes Medizingerät, das in genau definierter zeitlicher Abfolge Impulse sendet und ein magnetisches Feld erzeugt. Mit Hilfe dieses elektromagnetischen Feldes werden die Muskelzellen in den Gefäßwänden der Mikrogefäße zur Kontraktion stimuliert, so dass mehr Blut ins Kapillargebiet gepumpt wird.

Die Physikalische Gefäßtherapie wird seit Jahrzehnten eingesetzt, so dass umfassende Erfahrungswerte vorliegen.

Viele Patienten berichten über eine Verbesserung ihres allgemeinen Gesundheitszustandes und die Steigerung von Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Beobachtungsstudien bestätigen zudem, dass die Physikalische Gefäßtherapie als unterstützende Behandlung zum Erfolg einer schulmedizinischen Therapie beitragen kann. Dies betrifft u. a. die Therapie bei Diabetes, Wundheilungsstörungen und peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Darüber hinaus zeigen sich Erfolge in der Schmerztherapie, Verbesserungen der Schlafwerte bei Patienten mit Schlafstörungen sowie eine Unterstützung von Rehabilitations- und Regenerationsprozessen.

Komplementärmedizin

Die Komplementärmedizin versteht sich als Ergänzung zur klassischen, wissenschaftlich orientierten "Schulmedizin". Die Entstehung und der Verlauf der allermeisten Erkrankungen wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören z. B. die genetische Veranlagung, Ernährung, Lebensstil, Stress und Umwelteinflüsse. Diese teils sehr individuellen Faktoren können schulmedizinisch oftmals nicht ausreichend berücksichtigt werden. Komplementärmedizinische Methoden bieten dann u. U. eine sinnvolle Ergänzung und Unterstützung. Beispiele für Komplementärmedizin sind z. B. Entspannungstechniken, Massage, Akupunktur, bioenergetische Methoden und Homöopathie.

Häufig sind die beim Patienten deutlich spürbaren Effekte dieser Verfahren mit rein naturwissenschaftlichem Ansatz nicht zu erklären. Dieses Manko stößt immer wieder auf Kritik. Doch bei vielen komplementären Therapieansätzen kann mit Hilfe von Beobachtungs- und Vergleichsstudien die Wirksamkeit sehr wohl bestätigt werden. Solche kritischen Wirksamkeitsbewertungen sind wichtig, um ggf. auch unerwünschte Nebenwirkungen und Gegenanzeigen der Behandlungsform zu erfassen. Denn so, wie man es auch aus der Schulmedizin kennt, sollte vor jeder Therapie eine Nutzen-Risiko-Abschätzung erfolgen. Auf diese Weise findet die Komplementärmedizin zunehmend Akzeptanz und wird unterstützend zur Schulmedizin eingesetzt.

Aus all den Jahren sind keinerlei gesundheitsgefährdende Nebenwirkungen der Physikalischen Gefäßtherapie bekannt. Trotzdem sollte jede therapeutische Anwendung mit dem behandelnden Arzt besprochen und abgestimmt werden. Denn u. a. kann die Physikalische Gefäßtherapie die Wirkung mancher Medikamente beeinflussen. Zudem bedarf es bei schwerwiegenden Erkrankungen einiger medizinischer Kontrolluntersuchungen vor und während des Anwendungszeitraums.

Je nach Krankheitsbild erfolgt die Physikalische Gefäßtherapie als Ganzkörpertherapie zur allgemeinen Verbesserung der Mikrozirkulation sowie lokal zur zusätzlichen Stimulierung der Mikrogefäße in den betroffenen Körperregionen. Dafür stehen verschiedene Applikationsmodule (Ganzkörpermodul, Sitzkissen, Sessel, Spot, Pad) zur Verfügung.

Viele Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten bieten die Physikalische Gefäßtherapie auch als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL-Leistung) in ihrer Praxis an. Bei Heimanwendung mit eigenem Gerät wird die Basistherapie zunächst über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen täglich morgens und abends für jeweils 8 Minuten empfohlen. Diese Basisbehandlung kann durch eine intensive Zusatzbehandlung ergänzt werden. Die empfohlene gesamte Behandlungsdauer hängt von der Schwere und dem Verlauf der Krankheit, dem Allgemeinzustand und dem Alter der Patienten ab.

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Die Physikalische Gefäßtherapie lässt sich in entspannter Atmosphäre bequem zu Hause durchführen.

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